Februar 21, 2024

Die Methode des Fastentrainings beim Radfahren ist in erster Linie eine, die Sie je nach Ihrem Stoffwechsel individuell anpassen müssen. Jeder Radfahrer reagiert anders auf eine Leerfahrt, hören Sie also immer auf Ihren Körper. Radfahren auf nüchternen Magen ist eine Trainingsart, die Vorteile, aber auch Risiken mit sich bringt, über die Sie sich im Klaren sein sollten. Außerdem sind nicht alle Fahrten oder Trainingsarten mit dem Fahren auf nüchternen Magen vereinbar.

Was versteht man unter Fasten beim Radfahren?

Fasten bedeutet, über Nacht nichts zu essen und eine Mahlzeit vor dem Radfahren auszulassen, häufig das Frühstück. Während dieses langen Zeitraums ist der Körper arm an Glykogen und aktiviert den Fettabbau, indem er seine Speicher auffüllt.

Verwechseln Sie das Fahren auf leeren Magen nicht mit dem Radfahren, wenn Sie dehydriert sind. Flüssige Nahrungsmittel wie Wasser, Kaffee oder Tee können während der Fastenzeit konsumiert werden.

Welche Radfahreinheiten sollte ich auf nüchternen Magen absolvieren?
Radfahren auf leeren Magen ist für Anfänger oder unerfahrene Radfahrer nicht zu empfehlen. Es wird sogar empfohlen, das Radfahren auf nüchternen Magen auf einem Hometrainer zu üben, um zu sehen, wie Ihr Körper darauf reagiert.

Der Hauptzweck des Radfastens besteht darin, den Körper zu zwingen, seine Fettreserven aufzubrauchen. Daher ist es schwieriger, auf nüchternen Magen zu radeln, da der Körper die Energie aus den Fettreserven bezieht. Trainingseinheiten auf nüchternen Magen sollten daher von geringer Intensität und vor allem von begrenzter Dauer sein (1 bis maximal 1,5 Stunden). Es ist wichtig, nicht mit zu hoher Intensität zu trainieren, da sonst die Glykogenspeicher sehr niedrig sind und der Körper Schwierigkeiten hat, die benötigte Energie bereitzustellen. Ideal wäre eine 1-stündige Ausdauerfahrt auf einer leichten Strecke, um an der Geschwindigkeit zu arbeiten, ohne die Wattzahl zu erhöhen.

Was sind die Vorteile des Radfahrens auf leeren Magen?

Radfahren auf nüchternen Magen hat viele Vorteile. Erstens können Sie mit dem Radfahren Körperfett abbauen, da Ihr Körper die Energie direkt daraus bezieht. Es ist auch eine gute Möglichkeit, den Stoffwechsel am frühen Morgen in Schwung zu bringen und die Regeneration mit einer so genannten „easy session“ für den Körper zu fördern. Das Fahren auf nüchternen Magen senkt außerdem den Insulinspiegel und den Blutzuckerspiegel. Dies wird Ihre sportliche Leistung verbessern.

Welche Risiken birgt das Fahren auf nüchternen Magen?

Radfahren auf nüchternen Magen ist nicht ungefährlich, daher sollten Sie diese Art von Training sehr vorsichtig angehen und nicht missbrauchen. Erstens können Sie Muskelmasse verlieren, wenn Sie nicht mit niedriger Intensität trainieren. Wenn Ihr Körper keine Energie mehr aus den Glykogen- oder Fettspeichern gewinnen kann, wird er direkt auf die Muskelmasse zurückgreifen. Sie verlieren dann möglicherweise an Leistung und müssen ständig mit niedriger Intensität und einer sehr hohen Trittfrequenz fahren. Achten Sie schließlich auf Unterzuckerungen, die als Heißhunger bekannt sind und Ihr Nüchterntraining schneller beenden können als Sie erwarten.

Radfahren auf nüchternen Magen, das haben Sie verstanden, lässt sich nicht improvisieren und erfordert eine sehr gute Kenntnis des eigenen Körpers. Auch wenn Sie der Fettverbrennungseffekt lockt, kann sich das Fastentraining auch auf Ihre Kraft auswirken. Dies ist eine Trainingseinheit, die der Hobby-Radfahrer in relativ kurzen Intervallen absolvieren sollte, um die Leistung und die Intensität während der Einheit nicht zu sehr zu beeinträchtigen.